Lexikon

Abrasion  
Abrieb durch mechanisches reiben oder auch  Abnutzung der Zähne durch das Kauen.

absorbieren   
aufsaugen
absolut    
unbeschränkt, unabhängig, rein, völlig.
Abszeß    
Eiteransammlung in Geweben.
abtransportieren    
wegbringen
Adaptation    
am Auge: Menge des einfallenden Lichts wird durch Verengung bestimmt.
aerob    
Sauerstoff zum Leben brauchend
afferent    
hinführend
aggressiv    
angreifend, angriffslustig, herausfordernd
akut    
dringend, unvermittelt auftretend, schnell und heftig verlaufend
Alginat    
Abformmasse aus Alginsäure
alkalisch    
laugenhaft
Alkohole    
Bezeichnung für organische Verbindungen mit einer oder mehreren Hydroxylgruppen.
Allergie    
vom normalen Verhalten abweichende (krankhafte) Reaktion des Organismus auf bestimmte (körperfremde) Stoffe; Überempfindlichkeit.
Alveole    
Zahnfach
Alveolarfortsatz    
der dem Kieferkörper aufsitzende Knochenbogen, der die Alveolen (Zahnfächer) enthält.

Amalgam   
Amalgam ist eine Verbindung von  Quecksilber und verschiedenen Metallen auch Legierung genannt. Legierungen können in der Zusammensetzung variieren. Bestandteile sind in der Hauptsache das Silber, Zink, Zinn, Kupfer und andere Metalle. Amalgam wird als Füllungsmaterial für Zähne verwendet.

Amalgamsanierung   
Unter einer Amlagamsanierung versteht man die vollständige Entfernung der Amalgamfüllungen im Mund.
Das Amalgam wird dann je nach Größe der vorhandenen Füllungsgröße durch metallfreie, gesundheitlich unbedenkliche, ästhetische und substanzschonendere Materialien ersetzt.
Diese sind z.B.: 

– Keramikinlays und -onlays
Durch die neuen Dentalkeramiken ist es möglich geworden, auch stark
zerstörte Zähne mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis wieder aufzubauen.
Die Keramiken werden mit der Restsubstanz des Zahnes durch eine spezielle
Klebetechnik „verschweißt“, wodurch der Zahn wieder stabilisiert wird.
Es gelingt mit dieser Technik , Zähne substanzschonend mit einer dem
unversehrtem Zahn zu verwechselnden Optik zu sanieren, wo früher eine
Überkronung unausweichlich gewesen wäre.

– Kunststoffüllungen
In Abhängigkeit von der Defektform stellen Kunststoffüllungen (vereinfacht
eine Mischung aus Kunststoff mit eingeschlossenen Mikrokeramikteilchen)
einen zuverlässigen und wichtigen Bestandteil in der konservierenden
Zahnheilkunde dar. Gerade im Frontzahngebiet sind sie häufig die
Optimalversorgung, da sie nicht sichtbar sind. Durch die moderne
Verklebungstechnik wird der Zahn stabilisiert.

ambulante Behandlung   
Behandlung ohne Krankenhausaufnahme

Bakterien   
Bakterien sind mikroskopisch kleine Organismen, die sich z.T. mittels sogenannter Geißeln fortbewegen können. Sie sind an vielen Stellen des Körpers anzutreffen. Manche Bakterien (z.B. im Darm) sind lebensnotwendig für den Menschen, die meisten verursachen jedoch Krankheiten. Zum Überleben benötigen die Bakterien  allerdings  eine spezielle Umgebung.

Bestellsystem   
Was  funktioniert ein  Bestellsystem? Wir reservieren für Sie einen Behandlungstermin, um Wartezeiten zu vermeiden. Für Ihre Behandlung wird zuvor alles vorbereitet um Ihren Besuch so kurz und angenehm wie möglich zu gestalten. Deswegen bitten wir immer um eine Voranmeldung. Bei Verhinderungen bitten wir Sie, uns schnellstmöglich zu benachrichtigen. Gerne berücksichtigen wir Ihre bevorzugten Behandlungszeiten.

Betäubung (lokale Anästhesie)   
Die örtliche Betäubung ist heute so wirksam, dass die Zahnbehandlung garantiert schmerzfrei ist. Vor der eigentlich Betäubung wird auf die Mundschleimhaut ein Vorbetäubungmittel einmassiert, was den Einstich kaum spürbar macht. Das von uns verwendete Mittel (Ultracain) ist sehr gut verträglich und es bestehen nahezu keine Ausnahmeindikationen. Es kann bei sehr jungen bis sehr alten Patienten angewandt werden sowie in der Schwangerschaft und der Stillzeit. Die Betäubung kann noch bis zu zwei Stunden nach dem Zahnarztbesuch anhalten. In dieser Zeit sollten Sie nicht essen oder heiße Getränke zu sich nehmen, da Sie sich unbewusst (weil ohne Gefühl) selbst verletzen könnten. Wir empfehlen Ihnen, sich vor einem Termin noch mal zu stärken.

Bleaching (Bleichen)   
Das Bleichen, auch Bleaching genannt, ist eine bewährte Methode, Ihre Zähne innerhalb von 5-7 Nächten sanft und fortschrittlich aufzuhellen .
Dies geschieht mit für Sie individuell angefertigten Bleichschienen, die als Träger für das Bleichgel dienen. Diese Methode hat gegenüber den in Apotheken erhältlichen Bleichmitteln den Vorteil, dass das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut nicht belastet werden und das Bleichmittel gleichmäßig an den richtigen Stellen wirken kann.
Bei verfärbten wurzelbehandelten Zähnen ist es möglich, dieses Gel schmerzfrei im Zahn zu platzieren (internes Bleaching), um ihn farblich wieder an die Nachbarzähne anzupassen. Vor dem Bleichen ist eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) erforderlich, um oberflächliche Verfärbungen und Auflagerungen zu beseitigen und damit das Bleichmittel unbeeinträchtigt auf der Zahnoberfläche seine Wirkung entfalten kann.

Brücken   
Eine Brücke ist eine komfortable Lösung, um eine Lücke zu schließen. Dabei werden die lückenbegrenzenden Zähne überkront und in die Lücke ein Brückenglied eingefügt. Brücken sind festsitzender Zahnersatz, der fest einzementiert und somit nicht herausnehmbar ist. Man unterscheidet keramisch verblendete Brücken mit einem Goldgerüst und Vollkeramikbrücken für höchste ästhetische Ansprüche.

Compomere   
Compomere sind eine Mischung aus Glasionomer-Zement und Composite. Das Material, zahnfarben und recht einfach in der Handhabung, ist für einfache, kurzlebige Zahnhalsfüllungen und Milchzahnfüllungen geeignet.

Composite   
Composite-Füllungen werden oft fälschlicher Weise als Kunststoff-Füllungen bezeichnet. Sie bestehen aus mindestens 80% keramischem und glashaltigem Pulver in einer Kunstharz-Matrix. Der Begriff „knetbare“ oder „modellierbare“ Keramik“ wäre also zutreffender.

Dentalkeramik   
Einen perfekten ästhetischen  Zahnersatz ermöglicht uns die Dentalkeramik. Man unterscheidet verschiedene Arten von Keramiken. Die Aufbrennkeramik verblendet dass Goldgerüst von Kronen und Brücken. Vollkeramikkronen und -brücken werden mit computergesteuerten Fräsmaschinen aus einem Keramikblock gefräst. Presskeramiken werden in einer Hohlform unter hohem Druck gepresst. Jede Keramik wird von unseren Technikern für Sie indivduell hergestellt unter Berücksichtigung der für Ihre Versorgung gewünschten Oberflächenstrukturen, Formen und Lichteffekte sowie Zahnfarbe.

Dentin   
Zahnbein, empfindsame Grundsubstanz der Zähne.

Endodontie (Wurzelbehandlung)   

Kein Zahnersatz ist so verträglich wie die eigenen Zähne! Deshalb versuchen heute die Zahnärzte mehr denn je, die natürlichen Zähne im Mund zu erhalten, auch dann, wenn sie bis in den Wurzelbereich erkrankt sind und deswegen einer sehr umfangreichen Behandlung bedürfen. Eine Wurzelbehandlung ist immer dann notwendig, wenn der Zahnnerv entzündet oder abgestorben ist. Wurzelbehandlungen sind schmerzfrei!

Heute ist es dank neuer Techniken möglich, einen Zahn durch eine Wurzelbehandlung dauerhaft zu erhalten, der früher der Zange zum Opfer gefallen wäre.

Die herkömmliche Wurzelbehandlung führte häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen. Wir nehmen uns für die Wurzelbehandlung viel Zeit und wenden moderne Techniken mit einem hochflexiblen Instrumentarium, das sich der Zahnanatomie anpasst, an. In Kombination damit finden ultraschallaktivierten Spülungen statt, die zu einer schmerzfreien Desinfektion des Zahnes führen. All dies sind Maßnahmen für einen langfristigen Erfolg. Nur ein sauberer Zahn kann dem Körper keine Probleme bereiten!

Festsitzender Zahnersatz   
Festsitzender Zahnersatz ist nicht herausnehmbar, da dieser mit einem speziellen Zement  mit Ihrem Zahn fest verklebt wird. Zum Festsitzenden Zahnersatz gehören v.a. Kronen und Brücken.

Das Prinzip der Krone ist es, dass sie den Zahn ringartig umfaßt und so ein Auseinanderbrechen verhindert. Eine Krone ist bei großen Substanzdefekten indiziert, die nicht mehr mit Inlays, Onlays oder Füllungen versorgt werden können.
Eine Brücke ist eine komfortable Lösung, um eine Lücke zu schließen. Dabei werden die lückenbegrenzenden Zähne überkront und in die Lücke ein Brückenglied eingefügt.

Heutzutage ist es möglich, Kronen und Brücken anzufertigen, die in Form, Farbe und Funktion nicht von natürlichen, gesunden Zähnen nicht zu unterscheiden sind. Wir beraten sie gerne über neue Techniken wie Vollkeramikrestaurationen, Galvanokronen und CAD/CAM gefrästen Zahnersatz aus Zirkonoxid.

Fissur   
anatomische Bezeichnung für Furche, Einschnitt. In der Zahnheilkunde Fachbegriff für die Grübchen bzw. Rillen auf den Kauflächen der Backenzähne sowie den übrigen Zahnoberflächen.

Fissurenversiegelung   
Das Zahnoberflächenrelief  der Seitenzähne ist nach dem Durchbruch in die Mundhöhle oft sehr zerfurcht. Es gibt ampullenförmige Fissuren (Furchen), die schmaler sind als die einzelnen Borsten der Zahnbürste und somit existieren nicht zu reinigende Areale, in denen Speisereste impaktiert werden, von denen sich die säurebildenden Kariesbakterien ernähren.

Das Prinzip der Fissurenversieglung ist es, nach vorausgegangener gründlicher Zahnreinigung mit speziellen Techniken diese Furchen mit einem dünn fließenden Kunststoff zufließen zu lassen, also zu versiegeln.

Die Fissurenversieglung stellt ein einfaches Mittel dar, um einen hervorragenden Schutz gegen Karies zu erreichen- an bleibenden wie auch an Milchzähnen.

Fluorid   
In Form von Mineral unterstütz Fluoride den Aufbau von Knochen- und Zahnsubstanz. Ein Mangel an Fluorid führt vor allem zu Störungen der Zahnbildung mit erhöhter Kariesanfälligkeit und bei starkem Mangel zu gestörter Knochenbildung.
Zur wirksamen Kariesprophylaxe wird deshalb eine Fluoridierung empfohlen. Man unterscheidet mehrere Arten der Fluoridierung: über Tabletten (z.B. D-Fluoretten oder Zymafluor), mittels fluoridiertem Speisesalz, als Fluorid-Gel zum Einbürsten auf die Zahnoberflächen, als fluoridhaltige Spüllösung oder mittels fluoridierter Zahnpasta. Nach einer eingehenden Untersuchung in unserer Zahnarztpraxis können wir die gerne über die, für Sie notwendigen und genaue Darreichungsform beraten.

genetisch   
… erblich bedingt …

Gingival-Index   
Maß zur Beurteilung einer Gingiva
GradKlinisches Bild
0Normales Zahnfleisch, keine Entzündung, keine Verfärbung, keine Blutung
1Leichte Entzündung, leichte Farbveränderungen, leichte Schwellung, keine Blutung bei Betasten
2Mäßige Entzündung, Rötung, Schwellung, Blutung bei Abstreichen mit der Parodontalsonde
3Schwere Entzündung, ausgeprägte Rötung und Schwellung, Tendenz zur Spontanblutung, evtl. Bildung von Geschwüren

Gingivitis   
Zahnfleischentzündung. Aus einer unbehandelten Gingivitis entwickelt sich eine Parodontitis.

Glasionomer-Zement   
Glasionomer-Zemente sind entweder zahnfarben oder grau und werden für Füllungen an Zahnflächen benutzt, die keinen Kaubelastungen ausgesetzt sind, z.B. an den Zahnhälsen.
Ihre Haltbarkeit ist eingeschränkt. Zum befestigen von Kronen oder Brücken sind sie jedoch bestens geeignet.

Gold   
Gold is ein weiches, dehnbares, gelbrotes Edelmetall. Die Gewinnung erfolgt durch Amalgamierung, wobei sich das Gold mit Quecksilber legiert und so aus dem zerkleinerten goldhaltigen Gestein herausgelöst werden kann. Wegen seiner Weichheit wird Gold nicht rein, sondern meist in Legierungen mit Kupfer und Silber verwendet.

Hypoplasie  
Unvollkommende Ausbildung des Zahnschmelzes.

Implantate   

Der Begriff „Implantologie“ leitet sich von dem lateinischen Wort „implantare“ (einpflanzen) ab. Übertragen auf die Zahnmedizin bedeutet dies das Einpflanzen einer künstlichen Zahnwurzel aus Titan (Implantat) in Zahnlücken. Auf dem Implantat wird dann der eigentliche Zahnersatz (z. B. eine Krone oder Brücke) befestigt.

Vorteile der Zahnimplantate: Sie sitzen fest und sicher;  sie  fühlen sich  nicht nur  an wie die eigenen Zähne, man kann auch alles mit ihnen essen . Es lassen sich einzelne Zähne ersetzen und größere Zahnlücken bis zum gesamten Kiefer versorgen. Somit kann durch Implantate

– herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden
– das Beschleifen gesunder Zähne verhindert werden
– ein fester Halt des Zahnersatzes erreicht werden
– ästhetisch schöner Zahnersatz verwirklicht werden
– Knochenabbau verhindert werden

Die häufigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.

Ist eine Implantation schmerzhaft?
Ein Implantat erfordert nur einen kleinen operativen Eingriff. Eine örtliche Betäubung sorgt für Schmerzfreiheit. Beschwerden nach der Operation (Wundschmerz) lindern einfache Schmerzmittel. Bei umfangreicheren Implantationen kann der Eingriff unter einer ambulanten Vollnarkose in Zusammenarbeit mit unserem Anästhesisten durchgeführt werden.

Wie  ist es mit der Sicherheit von  Zahnimplantaten  ?
Die Erfolgsaussichten liegen nach langjährigen Untersuchungen über 95%. Die Risken sind dank fortschrittlicher Behandlungsmethoden gering. Vor einer Implantation sollten auch die Restzähne mit Ihrem Parodont (Zahnhalteapparat) gesund sein. Eine gewissenhafte Mundhygiene, sowie regelmäßige Kontrollbesuche bei Ihrem Zahnarzt sind das Fundament eines langfristigen Erfolges. Bei bestimmten Medikamenteneinnahmen und Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus wird die Behandlungsfähigkeit mit Ihrem Facharzt abgeklärt. Übermäßiger Alkoholkonsum und starkes Rauchen beeinflussen auch in der Mundhöhle sämtliche Gewebe und Heilungsprozesse negativ.

Mit welcher Behandlungsdauer muß man rechnen ?
Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich, abhängig vom Umfang Ihrer Therapie. In der Regel ist die Behandlung binnen vier bis neun Monaten abgeschlossen. Heilungsprozesse brauchen Ihre Zeit und daher verzichten wir auf riskante Behandlungsabläufe mit einer Implantatsofortbelastung. 

Welche Kosten kommen auf Sie zu?
Die Kosten einer Implantat-Versorgung hängen vom Einzelfall ab. Entscheidend sind die Anzahl der Implantate und der Schwierigkeitsgrad des Eingriffes. Im Schnitt kostet eine Implantation etwa 700 bis 2500 Euro. Evtl. kommen noch Kosten für einen Knochenaufbau dazu. Neben diesen Beträgen fallen noch Kosten in etwa gleicher Höhe für den Zahnersatz, der auf den Implantaten verankert wird, an. Die geseztlichen Krankenkassen erstatten die Implantat-Versorgung in der Regel nicht bzw. beteiligen sich mit einem Festzuschuß, der der Bezuschussung für eine Alternativersorgung entspricht. Private Versicherungen übernehmen meist einen Großteil der Kosten im Rahmen der abgeschlossenen Tarife.

Wir beraten Sie  nicht nur in der Kostenfrage und erstellen auf jeden Fall vor Beginn der Behandlung einen Heil- und Kostenplan, sondern auch in den Möglichkeiten der Implantationen.  Die Implantatbehandlung wird mit Ihnen in einem ausführlichen Implantatberatungsgespräch besprochen.

Implantation  
Einpflanzung von Geweben oder sterilen  körperverträglichen Fremdkörpern in den Körper.

Individualprophylaxeprogramm für Kinder   
Erfreulicher Weise steigt die Zahl der Patienten mit einem kariesfreien Gebiß ständig  an, was vor allem auf die Einführung der Kinder-und Jugendprophylaxe in den Zahnarztpraxen zurückzuführen ist.  Hiermit wird der Grundstein  gelegt , dass Ihr Kind ohne Zahnprobleme aufwachsen kann. In Zusammenarbeit mit Ihrem Kind und Ihnen werden Putztechniken erlernt, Fluoridierungsmaßnahmen durchgeführt, Ernährungstipps gegeben, Fissuren versiegelt und Beläge entfernt.

Inlays   
Ein Inlay/Onlay ist eine gegossene Füllung, die im Zahnlabor durch einen Zahntechniker individuell hergestellt, in der Zahnarztpraxis dann eingesetzt wird. Prinzipiell kann man Inlays und Onlays aus Gold oder Keramik anfertigen, wobei die Keramik sich immer mehr durchsetzt. Vorraussetzung für eine Inlay-und Onlayversorgung ist das Vorhandensein einer Mindestrestsubstanz des zu sanierenden Zahnes. Ein Inlay ist etwas graziler als ein Onlay; beide Versorgungen stelle die Vorstufe zu einer Krone dar.

Durch die neuen Dentalkeramiken ist es möglich geworden, auch stark zerstörte Zähne im Seitenzahnbereich mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis wieder aufzubauen. Die Keramiken werden mit der Restsubstanz des Zahnes durch eine spezielle Klebetechnik „verschweißt“, wodurch der Zahn wieder stabilisiert wird. Durch diese Technik lassen sich heute Zähne substanzschonend sanieren, wo früher eine Überkronung unausweichlich gewesen wäre.

Intraoralkamera   
Eine Intraoralkamera ist eine kleine Mundkamera, mit der in der Mundhöhle digital fotografiert werden kann. Die Bilder kann man dann auf einem Monitor am Behandlungsstuhl betrachten.

Jacketkrone   
Porzellan- oder Kunststoffkrone, die dem stufenförmig abgeschliffenen Zahnstumpf wie ein Mantel aufgesetzt  wird und ohne Metallkern ist  – sehr natürliches Aussehen.

Karies   
Ist die häufigste Zahnerkrankung infolge einer Störung des lokalen Gleichgewichtes zwischen entkalkenden Säuren und neutralisierenden Komponenten im Speichel.
Die Entkalkung des kristallinen Zahnschmelzes geschieht durch Säuren, die aus Zuckern bzw. Kohlenhydraten im bakteriellen Zahnbelag (Plaque) gebildet werden.
Durch geeignete Prophylaxemaßnahmen und entsprechender  Mundhygiene lässt sich das Erkrankungsrisiko  reduzieren und auch in den Griff kriegen. Ein sauberer Zahn wird nicht krank.

Keramik   
Keramik – oder Porzellan – ein nahezu unvergängliches Material. Es ist biologisch unbedenklich und von dem natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.

Keramikinlay, Keramikonlay   
Ein Inlay/Onlay ist eine starre Füllung, die im Zahnlabor durch einen Zahntechniker im Labor individuell hergestellt, in der Zahnarztpraxis dann eingesetzt wird und die bezüglich der Qualität und Ästhetik ein Optimum darstellt. Prinzipiell kann man Inlays und Onlays aus Gold oder Keramik anfertigen, wobei die Keramik sich immer mehr durchsetzt . Vorraussetzung für eine Inlay-und Onlayversorgung ist das Vorhandensein einer Mindestrestsubstanz des zu sanierenden Zahnes. Ein Inlay ist etwas graziler als ein Onlay; beide Versorgungen stelle die Vorstufe zu einer Krone dar.
Durch die neuen Dentalkeramiken ist es möglich geworden, auch stark zerstörte Zähne im Seitenzahnbereich mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis wieder aufzubauen. Die Keramiken werden mit der Restsubstanz des Zahnes durch eine spezielle Klebetechnik „verschweißt“, wodurch der Zahn wieder stabilisiert wird. Durch diese Technik lassen sich heute Zähne substanzschonend sanieren, wo früher eine Überkronung unausweichlich gewesen wäre.

Keramikverblendschalen (Veneers)   
Veneers sind hauchdünne ca.1 mm starke verklebte Keramikschalen, mit denen man hervorragende ästhetische Ergebnisse im Frontzahnbereich realisiert. Mit ihnen lassen sich schiefe oder unansehliche verfärbte Zähne und gegebenenfalls auch Fehlstellungen und Zahnfehlformen korrigieren. Ein dauerhafter ästhetischer Idealzustand lässt sich mit Veneers erreichen  und dies bei einem äußert minimalinvasiven zahnschonendem Vorgehen.

Kinderbehandlung   
Wir möchten, dass die Kinder angstfrei den Zahnarztbesuch erleben und so behandeln wir mit viel Einfühlungsvermögen. Eine gezielte Begleitung vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen sorgt für eine stressfreie und optimale Entwicklung des Gebisses. Gute Erfahrungen als Kind beim Zahnarzt sind prägend für die Zukunft. Bei einem umfangreichen Sanierungsbedarf und ausgeprägter Behandlungsangst kann eine Vollnarkosebehandlung sinnvoll sein. Vollnarkosebehandlungen  werden gemeinsam mit unserem Anästhesisten durch geführt.

Kombiniert festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz   
Konuskronen sind sogennante Doppelkronen. Festsitzende Innenkronen(Primärkronen) umschließen und schützen die vorhandenen Zähne. Die Sekundärkrone-welche mit den zu ersetzenden Zähnen( Zahnersatz) verbunden ist-wird über die Primärkrone geschoben und fixiert so den gesamten Zahnersatz durch Haftreibung und einen Saughalt. Diese Art des Zahnersatzes ist ideal, wenn nicht mehr genügend stabile Zähne vorhanden sind, an denen festsitzender Zahnerstatz befestigt werden kann. Ein Konuskronenzahnersatz ist eine sehr ästhetische Zahnersatzlösung ohne sichtbare Klammern mit einem absolut festen Sitz. Dieser Zahnersatz ist erweiterungsfähig, das heißt, bei einem möglichem weiteren Zahnverlust würde der Zahnersatz weiterhin funktionsfähig bleiben.
Konuskronen werden häufig auch auf Implantaten zur Verankerung des Zahnersatzes angewendet.

Konkremente   
Harte Ablagerungen insbesondere subgingival (unter dem Zahnfleisch).  Meist sind sie mit Bluteinschlüssen vorhanden. Zeichen einer vorangegangenen Entzündung.

Kontrolluntersuchung   
Bei der Kontrolluntersuchung wird  untersucht, ob ein Behandlungsbedarf besteht. Dazu kann eine ergänzende Röntgendiagnostik sinnvoll sein. Wenn alles in Ordnung ist, wird Ihnen ein individuelles Kontrollintervall für den nächsten Zahnarztbesuch sowie Maßnahmen (Mundhygienetips, Ernährungsberatung, Fluoridierung etc.) zur Stabilisierung dieses Zustandes empfohlen.

Konuskrone   
Konuskronen sind sogennante Doppelkronen. Festsitzende Innenkronen   (Primärkronen) umschließen und schützen die vorhandenen Zähne. Die Sekundärkrone-   welche mit den zu ersetzenden Zähnen   ( Zahnersatz) verbunden ist-   wird über die Primärkrone geschoben und fixiert so den gesamten Zahnersatz durch Haftreibung und einen Saughalt. Diese Art des Zahnersatzes ist ideal, wenn nicht mehr genügend stabile Zähne vorhanden sind, an denen festsitzender Zahnerstatz befestigt werden kann. Ein Konuskronenzahnersatz ist eine sehr ästhetische Zahnersatzlösung ohne sichtbare Klammern mit einem absolut festen Sitz. Dieser Zahnersatz ist erweiterungsfähig, das heißt, bei einem möglichem weiteren Zahnverlust würde der Zahnersatz weiterhin funktionsfähig bleiben.
Konuskronen werden häufig auch auf Implantaten zur Verankerung des Zahnersatzes angewendet.

Krone   
Stark zerstörte Zähne kann man mit Füllungen und Inlays nicht mehr dauerhaft  erhalten , da eine zu geringe Restsubstanz vorhanden ist, an der solche Restaurationen befestigt werden könnten. Das Prinzip der Krone ist es, dass sie den Zahn ringartig umfaßt und so ein Auseinanderbrechen verhindert. Man unterscheidet keramisch verblendete Kronen mit einem Goldgerüst und Vollkeramikkronen für höchste ästhetische Ansprüche.

Kunststofffüllung  
In Abhängigkeit von der Defektform stellen Kunststofffüllungen (vereinfacht eine Mischung aus Kunststoff mit eingeschlossenen Mikrokeramikteilchen) einen zuverlässigen und wichtigen Bestandteil in der konservierenden Zahnheilkunde dar. Gerade im Frontzahngebiet sind sie oft die Optimallösung,. Durch die moderne Verklebungstechnik wird der Zahn stabilisiert.

Lactobakterien   
Milchzuckerbakterien. Milchzucker ist eine Zuckerart, die aus je einem Molekül Glucose und Galactose aufgebaut ist . Man findet sie allein in der Milch der Säugetiere. Ein Ausscheidungsprodukt der Lactobakterien ist Milchsäure, die den Zahnschmelz angreift.

MFA – manuelle Funktionsanalyse   
Diese Methode setzt sich aus Tests und Untersuchungen zusammen, die sich mit der Funktionsweise der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Bewegung des gesamten Kausystems beschäftigen.

Neuralgie   
Anfallsweise auftretende Schmerzen in der Bahn eines sensiblen Nerven.

Okklusion   
Schlußbiß; Stellung der Zahnreihen beim Aufeinanderbeißen.

Onlay/Inlay (Teilkrone)   
Ein Inlay/Onlay ist eine gegossene oder gefräste Füllung, die im Zahnlabor durch einen Zahntechniker individuell hergestellt, in der Zahnarztpraxis dann eingesetzt wird und die bezüglich der Qualität und Ästhetik ein Optimum darstellt. Prinzipiell kann man Inlays und Onlays aus Gold oder Keramik anfertigen, wobei die Keramik  immer mehr Einzug hält . Vorraussetzung für eine Inlay-und Onlayversorgung ist das Vorhandensein einer Mindestrestsubstanz des zu sanierenden Zahnes. Ein Inlay ist etwas graziler als ein Onlay; beide Versorgungen stelle die Vorstufe zu einer Krone dar.

Durch die neuen Dentalkeramiken ist es möglich geworden, auch stark zerstörte Zähne im Seitenzahnbereich mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis wieder aufzubauen. Die Keramiken werden mit der Restsubstanz des Zahnes durch eine spezielle Klebetechnik „verschweißt“, wodurch der Zahn wieder stabilisiert wird. Durch diese Technik lassen sich heute Zähne substanzschonend sanieren, wo früher eine Überkronung unausweichlich gewesen wäre.

Operation, Verhalten danach  
1. Nach einer örtlichen Betäubung  kann Ihre Reaktionsfähigkeit für mehrere Stunden
herabgesetzt sein. Sie sollten sich daher am besten nach Hause fahren lassen.
Bis zum Abklingen der Betäubung (kann einige Stunden dauern) bitte wegen
der Verletzungsgefahr nichts essen oder Heißes trinken. 

2. Zum Schutz der Wunde und für eine ungestörte Blutgerinnung beißen Sie
bitte ca. 30 min auf den eingelegten Tupfer, der dann durch Sie entfernt
werden soll. Sollte eine Nachblutung auftreten, beißen Sie erneut
für eine halbe Stunde auf einen Reservetupfer oder ein saubereres
zusammengerolltes, angefeuchtetes Stofftaschentuch. Im Zweifelsfall rufen Sie
uns bitte in der Zahnarztpraxis an.

3. Zur Verminderung einer Schwellung nach dem Eingriff sind häufigere feucht
kalte Umschläge für die nächsten 2 Tage sehr hilfreich. Verwenden Sie jedoch
bitte keine Eispackungen in unmittelbarem Hautkontakt. Wenn Sie sich
ausruhen möchten, vermeiden Sie bitte eine Flachlage.

4. Nach dem Abklingen der Betäubung sollten Sie für die nächsten Tage weiche,
nicht zu heiße Kost zu sich nehmen. Schonen Sie beim Kauen wenn möglich
die behandelte Seite.

5. In den nächsten 24 Stunden sollten Sie weder Alkohol noch Bohnenkaffee,
Cola oder schwarzen Tee trinken. Verzichten Sie bis zur Nahtentfernung
auf das Rauchen. Hierdurch verringern Sie die Gefahr einer Nachblutung
und Wundinfektion. Vermeiden Sie unbedingt Wärmezufuhr wie z.B. einen
Sauna- oder Solariumbesuch  und körperliche Anstrengungen.

6. Eine eingeschränkte Mundöffnung ist normal nach einem operativen Eingriff.
Sollte diese sich jedoch nach dem zweiten postoperativen Tag weiter
verringern, vereinbaren Sie bitte einen zusätzlichen Kontrolltermin.
Dasselbe gilt auch für zunehmende Schmerzen.

7. In der ersten Woche nach der Behandlung sollten Sie körperliche
Anstrengungen vermeiden.

8. Putzen Sie regelmäßig Ihre Zähne und auch evtl. vorhandene Prothesen.
Sparen Sie dabei jedoch den Operationsbereich aus und vermeiden Sie
heftiges Spülen. Die Benuzung von elektrischen Zahnbürsten außerhalb des
Operationsgebietes ist möglich. Mundspüllösungen können ab dem
ersten Tag nach dem Eingriff unterstützend verwendet werden,
wobei auch hier heftiges Spülen vermieden werden muß.

9. Wenn Ihnen Medikamente verordnet wurden, halten Sie sich bitte exakt
an die Einnahmevorschriften.

Orthodontie  
Mechanische Beseitigung von Stellungsfehlern der Zähne nach amerikanischer Methode durch feststizende Apparate.

Orthopädie  
Zweig der Heilkundem der (bes. bei Kindern) die Entstehung von Verbildungen des Körpers zu verhüten oder nach ihrem Eintritt die Wiederherstellung der normalen Körperformen und -funktionen zu erreichen ersucht.

Osteotomie  
Abtragen eines Knochens

Osteomyelitis  
Eitrige Knochenmarkentzündung

Ostitis  
Knochenentzündung

Parafunktionen  
Unbewußte Tätigkeiten wie Knirschen, Zungenpressen usw.

Parodontium 
Der ganze Zahnhalteapparat einschließlich der alveolären Knochenteile und des Zahnfleischsaumes (Zahnbett).  Auch Odonton genannt.

Parodontalchirurgie   
Die Parodontalchirurgie ist der Bereich der zahnärztlichen Chirurgie, der sich mit der Regeneration des Zahnhalteapparates beschäftigt. Man kann z.B. tiefe Knochentaschen wieder auffüllen oder Rezessionen (Rückgang des „oberflächlichen Zahnfleisches“, so daß der Zahnhals freiliegt und der Zahn länger erscheint)  durch einen chirurgischen Eingriff decken.

Parodontose (Parodontitis)   
Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie ist statistisch verantwortlich für 60% aller Zahnverluste. Die Parodontitis wird verursacht durch Bakterien, die knochenzersetzende Stoffe (Toxine) produzieren. Dies geschieht meist in Form einer chronischen Entzündung, d.h. unbemerkt und ohne Schmerzen. Symptome können Zahnfleischbluten, Rötung und Schwellung des Zahnfleisches, Mundgeruch, Rückgang des Zahnfleisches und Zahnlockerung sein. Zusätzlich wird der Abbau des Zahnhalteapparates durch genetische Faktoren, Lebensumstände wie Streß, Schwangerschaft und Rauchen beeinflusst.
Wie in der offiziellen Stellungsnahme der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie DGP (www.dgparo.de) beschrieben, ist die Parodontitis nach neusten Erkenntnissen keine auf den Zahn-, Mund- und Kieferbereich beschränkte Erkrankung. Vielmehr können sich die Folgen einer bakteriellen Entzündung vom Mundraum in den ganzen Körper ausbreiten. Bei unbehandelter Parodontitis zeigen Studien ein zweifach erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Kreislauferkrankungen, ein erhöhtes Vorkommen für Frühgeburten, niedriges Geburtsgewicht bei Babies und Auswirkungen auf Diabetes, Atemwegserkrankungen und cerebrale Infektionen.  Hier kann mit Hilfe einer Professionellen Zahnreinigung und einer fullmouthdesinfektion Abhilfe geschaffen werden.

Parodontitisbehandlung   
Über 60% aller Zahnverluste sind auf einen Abbau des Zahnhalteapparates (Parodontitis)zurückzuführen. Die Parodontitis wird verursacht durch Bakterien, die knochenzersetzende Stoffe (Toxine) produzieren. Dies geschieht meist in Form einer chronischen Entzündung, d.h. unbemerkt und ohne Schmerzen.

Symptome können Zahnfleischbluten, Rötung und Schwellung des Zahnfleisches, Mundgeruch, Rückgang des Zahnfleisches und Zahnlockerung sein. Zusätzlich wird der Abbau des Zahnhalteapparates durch genetische Faktoren, Lebensumstände wie Streß, Schwangerschaft und Rauchen beeinflusst.

Erstes Ziel einer Parodontitisbehandlung ist es, nach Bestimmung des individuellen Risikos die pathogenen Bakterien in ihrer Wirkung und Anhaftung auf der Zahnoberfläche zu hemmen, so daß diese keine Toxine mehr produzieren können. Heutzutage hat die Parodontitisbehandlung ihren Schrecken verloren. Die Behandlung selbst geschieht in der Regel unter leichter örtlicher Anästhesie mit einem schonenden Airscaler in Kombination mit desinfizierenden Spülungen und Handinstrumenten.

Zweites Ziel ist es nach der Parodontitisbehandlung, eine pathologische Neubesiedlung der Zähne mit den Bakterien zu vermeiden. Dies gelingt mit regelmäßigen Professionellen Zahnreinigungen (PZR) und Ihrer Mitarbeit bei der Mundhygiene.

Um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, bieten wir Ihnen an, Sie in unser Recall-Programm (Erinnerungsservice) aufzunehmen.

Parodontologie   
Die Parodontologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Zahnhalteapparat befaßt.

Parodontose (Parodontitis)   
Parodontose ist meist der volkstümlich gebrauchte Begriff für Parodontitis, eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, welche zuerst zum Rückgang des zahntragenden Knochens und erst sehr viel später des Zahnfleisches führt.
Blutendes Zahnfleisch ist meist das Zeichen einer Parodontitis.

Parodontopathien   
(-pathie: Schmerz, Krankheit)
Sammelbegriff für alle Erkrankungen des Zahnhalteapparates.

Parodontopathogene Keime   
krankheitserregende, krankmachende Keime, die eine Parodontitis verursachen

Peroxid  (H2O2)   
Chemische Verbindung, die mehr Sauerstoff aufweist, als normalerweise gebunden werden kann. Sie besteht aus je 2 Atomen Sauerstoff und Wasserstoff.  Auf der milden Oxydationswirkung verdünnter Wasserstoffperoxidlösungen beruht die Verwendung zum Bleichen und Entfärben.

pH-Wert   
Potenz und Maß (pondus hydrogenii) der Wasserstoffionenkonzentration.
Der pH-Wert zeigt die saure (pH < 7), neutrale (pH = 7) oder alkalische (ph > 7) Reaktion einer Lösung an.

Plaque   
Feste, aber noch mit der Zahnbürste entfernbare, Anlagerung von Bakterien und Speisebestandteilen auf der Zahnoberfläche. Sie verursacht Karies und Parodontitis und ist das Zeichen einer ungenügenden Zahnpflege.

Plaque-Index   
Maß zur medizinischen Beurteilung des Plaquebefalls eines Zahns.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)   
Die PZR umfasst die schonende Entfernung von Zahnstein und Belägen mit einem Air-Scaler, Polierbürstchen und Handinstrumenten mit anschließender Politur und Fluoridierung, auch an Stellen, die für Sie nicht erreichbar sind. Dadurch kann sich das Zahnfleisch reizlos an die Zahnoberfläche anlagern und es werden Zahnfleischtaschen vermieden. Kariesbakterien können sich nur sehr erschwert an die versiegelten und polierten Zahnoberflächen anlagern.

Die PZR ist der wichtigste Bestandteil der Vorsorge und in der Erhaltungstherapie.
Die Häufigkeit einer PZR hängt von Ihrem individuellen Karies-und Parodontitisrisiko ab. Um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, bieten wir Ihnen an, Sie in unser Recall- Programm (Erinnerungsservice) aufzunehmen.
Ein sauberer Zahn kann nicht erkranken!

Prophylaxe   
Unter dem Begriff Prophylaxe werden sämtliche Vorsorgemaßnahmen zusammengefasst, die das Entstehen von Karies und einer Parodontitis verhindern und einen gesunden Zustand stabilisieren!

Besser als jede Behandlung ist es, dafür zu sorgen, daß erst gar kein Behandlungsbedarf entsteht.

Zur Prophylaxe zählen folgende Elemente:

– Kontrolluntersuchung
– Professionelle Zahnreinigung (PZR) mit Polishing
– Fluoridierung
– Ernährungs- und Mundhygieneempfehlungen
– Individualprophylaxeprogramm für Kinder
– Fissurenversieglung

Prophylaxe beginnt vom Kindesalter an, ein Leben lang.

Prothese  
Künstlicher Ersatz verlorengegangender Körperteile (Gliedmaßen, Kiefer, Gaumendefekte, Zähne); künstlichen Glied, Ersatzglied; künstliches Gebiß.

Pulpa  
Zahnmark = Zahnorgan = Zahnpulpa

Quecksilber   
Ein- und zweiwertiges, bei normalen Temperaturen flüssiges Metall von silberartigem Aussehen.
Verwendet wird Quecksilber zur Füllung von Thermometern und Barometern; zur Gewinnung von Gold sowie in Form von Amalgamen zu Zahnfüllungen.

Radikale  
Bei Radikalreaktionen werden chemische Bindungen so getrennt, dass jedem der beiden Zerfallsstoffe ein einzelnes Elektron verbleibt. Die zerfallenen Radikale sind in der Regel aggressive Zwischenprodukte, die weitere chemische Reaktionen eingehen können.

Recall   
Um einen dauerhaften Erfolg sicherzustellen, ist es sinnvoll, den Zahnarzt in vorher mit Ihnen besprochenenen Zeitabständen ( Recall-Intervall) aufzusuchen. Auf Wunsch benachrichtigen wir Sie (Recall), wenn wieder ein Termin fällig wird. Das Recall-Programm ist sozusagen ein Erinnerungsservice.

Reimplantation  
Wiedereinpflanzung von Zähnen; Wiedereinpflanzung eines aus seiner Alveole herausgenommenden Zahnes in seine eigene Alveole.

Replantation 
= Reimplantation

retiniert  
zurückgehalten; zurückgeblieben

Resektion   
Entfernung von kranken Organ- bzw. Gewebeteilen.

Röntgen   
Das Röntgen ist ein unerlässlicher Bestandteil der Diagnostik und Vorraussetzung für eine fundierte Therapie. Wir verwenden die digitale Röntgentechnik mit einer bis zu 80% reduzierten Strahlenbelastung gegenüber herkömmlichen Röntgentechniken. Sie erhalten bei uns einen Röntgenpaß, in dem alle Aufnahmen dokumentiert werden.

sanieren 
in Ordnung bringen.  Den Originalzustand wieder nahezu herstellen.

Sanierung   
Heilung . Wieder in Ordnung bringen.

Silikat-Zemente   
Bis in die 70er Jahre gebräuchliches Mittel für Frontzahnfüllungen.

Staphylokokken 
Kugelmikroben, Traubenkokken

Streptokokken / Streptococcus mutans   
Ein Bakterium aus der Gattung der in der Regel unbeweglichen Kugelbakterien (runde bis länglich ovale Kokken in Paaren oder Ketten). Streptococcus mutans ist zusammen mit den Lactobazillen der Hauptverursacher der Karies.

Sulkus   
Furche, Tasche

Teilkrone   
Müssen erhebliche Teile der Kaufläche und der Außenwände des Zahnes ersetzt werden, spricht man von einer Teilkrone (der Übergang Onlay – Teilkrone ist fließend). Im Gegensatz zur Vollkrone werden hier die gesunden Anteile der Zahnwände erhalten und zur Verankerung genutzt.  Sie stellt eine Zwischenversorgung von Füllung zu Krone dar.
Sie können aus Gold oder Keramik angefertigt werden.

Tinnitus   
Objektiv nicht vorhandene, aber subjektiv wahrgenommene krankhafte und krankmachende Geräusche im Ohr, die sich als Rauschen, Pfeifen oder Sausen bemerkbar machen.

Ultraschall / Ultraschallwellen 
Diese Wellen liegen oberhalb der menschlichen Hörgrenze.

Veneers (Keramikverblendschalen)   
Veneers sind hauchdünne ca.1 mm starke verklebte Keramikschalen, mit denen man hervorragende ästhetische Ergebnisse im Frontzahnbereich realisiert. Mit ihnen lassen sich schiefe oder unansehliche verfärbte Zähne, aber auch Fehlstellungen und Zahnfehlformen korrigieren. Ein dauerhafter ästhetischer Idealzustand lässt sich mit Veneers erreichen -und dies bei einem äußert minimalinvasivem zahnschonendem Vorgehen.

Vollkeramik   
Beste ästhetische Ergebnisse mit höchster Qualität erreicht man mit Techniken, die das Aussehen natürlicher Zähne optimal imitieren. Dies gelingt man am besten mit Vollkeramiken, die ohne ein lichtundurchlässiges Metallgerüst auskommen. Eine perfekte Sanierung zeichnet sich aus durch

– eine schöne Farbwahl und -schichtung (Zähne haben immer mehrere Farben
unterschiedlicher Intensität)
– einer ästhetischen, individuell angepaßten Zahnform und-stellung
(es gibt rundliche, eckige, längliche Zahnformen)
– eine exakte Oberflächenkonturierung (Zähne haben keine plane
Oberfläche, sondern eine dezente Konturierung)
– ein Lichtspiel. Zähne und Zahnersatz wirken nur lebhaft und echt,
wenn sie Licht zum Teil durch scheinen lassen(Transluzenz),
zurückwerfen (Reflektion) und absorbieren (Opaleszenz).

Diese Kriterien lassen sich mit den Vollkeramiksystemen hervorragend erfüllen. Wir arbeiten mit Zahntechnikern zusammen, die auf diese Techniken spezialisiert sind und sich ständig fortbilden.

Wurzelbehandlung   
Kein Zahnersatz ist so verträglich wie die eigenen Zähne! Deshalb versuchen heute die Zahnärzte mehr denn je, die natürlichen Zähne im Mund zu erhalten, auch dann, wenn sie bis in den Wurzelbereich erkrankt sind und deswegen einer sehr umfangreichen Behandlung bedürfen. Eine Wurzelbehandlung ist immer dann notwendig, wenn der Zahnnerv entzündet oder abgestorben ist. Wurzelbehandlungen sind schmerzfrei!

Heute ist es dank neuer Techniken möglich, einen Zahn durch eine Wurzelbehandlung dauerhaft zu erhalten, der früher der Zange zum Opfer gefallen wäre. Die herkömmliche Wurzelbehandlung führte häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen. Wir nehmen uns für die Wurzelbehandlung viel Zeit und wenden moderne Techniken mit einem hochflexiblen Instrumentarium, das sich der Zahnanatomie anpasst, an. In Kombination damit finden ultraschallaktivierten Spülungen statt, die zu einer schmerzfreien Desinfektion des Zahnes führen. Dies sind die Grundlagen für einen langfristigen Erfolg- ein sauberer Zahn kann dem Körper keine Probleme bereiten!>

Wurzelspitzenresektion   
Mit der von Professor Kim entwickelten Operationstechnik ist es möglich, auch beherdete und an der Wurzelspitze entzündete Zähne schmerzfrei wieder in einen dauerhaften reizlosen Zustand zu überführen. Gegenüber der herkömmlichen Resektionsmethode ist mit dieser Technik eine sehr gute Erfolgsquote zu erzielen; dies liegt in der desinfizierenden Ultraschallreinigung und Abdichtung des Zahnes von der Wurzelspitze aus mit Hilfe eines Spezialmikroinstrumentariums begründet.

Zahnhalteapparat (Parodont)   
Der Zahnhalteapparat besteht aus dem Zahnfleisch (Gingiva), dem Kieferknochen und dem Fasersystem, das den Zahn über den Wurzelzement in seinem Knochenfach fixiert.

Zahnpulpa 
Pulpa: Ernährungsorgan des Zahnes, bestehend aus Gefäßen, Nervenfasern und Bindegewebe.  Wird auch als Zahnnerv bezeichnet.

Zahnschmuck   
Kristallglassteinchen mit einem Durchmesser von 1,8 oder 2,5 mm in saphir-blau, kristall und vielen anderen Farben  oder Formen werden auf die Zahnoberfläche geklebt ohne diese zu schädigen. Natürlich kann der Zahnschmuck auch wieder rückstandsfrei entfernt werden.

Zahnstein   
Harte, mit der Zahnbürste nicht mehr entfernbare Ablagerungen von Calciumsalzen, Mikroorganismen und Speiseresten am Zahn.
Die Vorstufe von Zahnstein ist die Plaque.

Zystektomie 
Totale Entfernung einer kleinen Zyste.

Zysten   
Kieferzysten: Hohlräume innerhalb des Ober- bzw. Unterkieferknochens.
(z.B. Zyste um die Krone eines nicht durchgebrochenen Zahnes)