Implantologie

Implantologie
© Dr. Stauche

In früheren Zeiten bestand die Ersetzung fehlender Zähne vor allem im Einsetzen von Brücken. Mittlerweile werden im Rahmen der Implantologie künstliche Zahnwurzeln, die so genannten Implantate eingesetzt. Unsere Zahnarztpraxis arbeitet dabei mit den modernsten Verfahren in diesem Bereich.

Eine Behandlung kann dabei folgendermaßen ablaufen.

1. Schritt: Diagnose
Zu Beginn jeder medizinischen Behandlung steht die Diagnose. Das ist auch in der Implantologie nicht anders. Wir prüfen, ob Karies oder Parodontitis vorliegen und fertigen eine Röntgenaufnahme ihres Kiefers an. Darüber hinaus klären wir ab, ob eine Allgemeinerkrankung vorliegt.

Sobald dieser Schritt vollzogen wurde, unterbreiten wir Ihnen ein Angebot bzw. senden Ihnen einen Kostenvoranschlag.

2. Schritt: Implantation

In der Implantologie erfolgt das Einsetzen bzw. Einpflanzen des Implantats unter örtlicher Betäubung. Das Anwachsen des Implantats an den Kiefer braucht einige Monate. Wir sprechen dabei von einer Einheilzeit, innerhalb derer Sie einen provisorischen Zahnersatz erhalten.

Schritt 3: Überkronung

Sobald das Implantat fest im Kieferknochen verankert ist, befestigen wir eine Krone oder Brücke. Gelegentlich ist es sogar möglich, dass dies sofort erfolgt. In den meisten Fällen bedarf es in der Implantologie einer Wartezeit zwischen drei und sechs Monaten. Im Vorfeld wird dabei bereits ein Abdruck angefertigt, der dem Zahntechniker als Vorlage für den individuellen Zahnersatz dient.

Implantologie
Implantologie © Fotograf: alexonline @ Fotolia.de

In der Implantologie werden unterschiedliche Indikationen unterschieden:

Die Zahnlücke

Ein Zahn oder mehrere Zähne fehlen in der Zahnreihe.

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Implantologie © Tiolox Implants
Übliche Vorgehensweise
Einbau einer Brücke, bei der die Nachbarzähne für zusätzlichen Halt sorgen.
Lösung mit Implantaten
Implantate sitzen fest im
Knochen und tragen den
Zahnersatz.
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Implantologie © Tiolox Implants
Vorteile:
Festsitzende Lösung, ästhetisch gut. 

Nachteile:
Gesunde Nachbarzähne müssen beschliffen werden. Zudem wird die Behandlung der „Brückenpfeiler“ in der Zukunft merklich erschwert.

Vorteile:
Festsitzende Lösung, ästhetisch gut, 

Nachbarzähne verlieren nicht an Substanz

Nachteile:
Keine

Hintere Zähne fehlen

Am Ende einer Zahnreihe fehlen ein oder mehrere Zähne.

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Implantologie © Tiolox Implants

Übliche Vorgehensweise

Erstellen eines Modellgusses und einer Klammerprothese. Benachbarte und
gegenüberliegende Zähne dienen
als Haltezähne für die Klammern
der Prothese.

Lösung mit Implantaten
Implantate sind fest im Knochen verankert
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Implantologie © Tiolox Implants
Vorteile:
geringer Preis 

Nachteile:
Klammern sind sichtbar. Zudem befindet sich ein Metallbügel im Mund, was den Tragekomfort negativ beeinträchtigt.

Vorteile:
Fixierte Lösung mit ästhetischen Vorteilen. Nachbarzähne verlieren nicht an Substanz und es existieren auch keine Konstruktionselemente im Mund.

Nachteile:

Keine

Kompletter Zahnverlust

Sämtliche Zähne eines Kiefers sind verloren gegangen.

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Implantologie © Tiolox Implants

Übliche Vorgehensweise
Die Totalprothese bzw. Gebiss

Lösung mit Implantaten
Implantate sitzen fest im
Knochen und tragen den
Zahnersatz.
Implantologie
Implantologie © Tiolox Implants
Vorteile:
geringerer Preis 

Nachteile:
Der Sitz der Prothese ist nicht in vollem Umfang gewährleistet. Zudem wird der Gaumen überdeckt, worunter teilweise der Geschmackssinn leidet.

Vorteile:
Sicherer Halt und Vorteile im optischen Erscheinungsbild. Außerdem bleibt der Gaumen frei und der Geschmackssinn in vollem Umfang erhalten. 

Nachteile:
Keine